• Freiwillige Feuerwehr Rohr 1875 e.V.
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#team112 – EIN TAG, EIN TEAM


Die Feuerwehren im Landkreis Roth nehmen den Tag des Notrufs am Mittwoch
zum Anlass, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen – und, um Mitglieder zu
werben


(Roth).Das Datum ist wohl gewählt: Kreisfeuerwehrverband und seine Wehren nutzen den Tag des
Europäischen Notrufs 112 (11.2.) für eine breit angelegte Informations- und Werbekampagne.

Dem ein oder anderen mögen die großflächigen Banner dafür schon aufgefallen sein. Warum auch auf denen die
112 ganz groß zu finden ist, weiß Kreisbrandrat Christian Mederer.
Das Schlagwort „#team112“ soll veranschaulichen, wie wichtig das Zusammenspiel aller Akteure ist, um
die Menschen bestmöglich zu schützen und ihnen zu helfen. „Das geht nur mit Unterstützung aus der
Bevölkerung und mit genügend Aktiven“, sagt Mederer. Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung für die
immens wichtigen Themen des Brand- und Katastrophenschutzes zu sensibilisieren und die Arbeit der
Feuerwehren in den Mittelpunkt zu rücken.

Der Kreisfeuerwehrverband Roth sieht in der gemeinsamen Aktion einen wichtigen Beitrag zur Stärkung
des Sicherheitsbewusstseins in der Region, zentrale Bausteine dafür sind Prävention, Aufklärung und
insbesondere die Sichtbarkeit des Ehrenamts. „Deshalb sind auf den Werbematerialien auch unsere
Leute zu sehen“, verdeutlicht der KBR. „Wir wollen authentisch sein.“

Weiteres Ziel der Kampagne: Sie soll veranschaulichen, welche enorme Leistung die Feuerwehren im
Landkreis Roth tagtäglich erbringen. Mit rund 5100 ehrenamtlichen Dienstleistenden zähle der Landkreis
noch zu einer starken Feuerwehrregion. Jahr für Jahr bewältigen die Aktiven etwa 2400 Einsätze – von
Bränden über technische Hilfeleistungen bis hin zu Unwettereinsätzen und Gefahrgutlagen.

„Diese Zahlen unterstreichen, wie unverzichtbar das Ehrenamt für die Sicherheit der Bevölkerung ist“,
verdeutlicht Landrat Ben Schwarz, der die Aktion nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch für sehr
gelungen hält. Zeige sie doch, dass gerade in den Hilfsorganisationen sich Menschen mit ganz
unterschiedlichen Talenten einbringen könnten – die gebraucht würden. Unterstützen kann auch, wer
sich selbst nicht in der Lage sieht, aktiven Dienst zu tun. „Wir freuen uns über Fördermitglieder
gleichermaßen.“

Auch der Nachwuchs ist im Landkreis Roth stark vertreten. Rund 600 Mädchen und Jungen engagieren
sich in den Jugendfeuerwehren und über 450 Kinder sind bereits in den Kinderfeuerwehren aktiv –
Tendenz „erfreulicherweise“ steigend. Nicht zuletzt durch sie sichern die Feuerwehren langfristig ihre
Einsatzfähigkeit und stärken das Gemeinschaftsgefühl in den Gemeinden.

Kreisbrandrat Mederer wünscht sich, dass sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt
gewinnen lassen. Jede/jeder ist gerne gesehen, unabhängig von Beruf, Herkunft oder Vorerfahrung.
Quereinsteiger und Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen sind ausdrücklich
willkommen. Die Feuerwehren bieten fundierte Ausbildung, das Erleben von spannender Technik und
eine starke Gemeinschaft. Eben #team112.

Die Kampagne macht deutlich, dass das Engagement in der Feuerwehr Unbezahlbar - und niemals
umsonst ist, wie auf dem Flyer abgedruckt – ein Dienst an der Gemeinschaft, der Sicherheit
schafft, Menschen verbindet und weit über den Moment des Einsatzes hinaus wirkt.

Gut zu wissen: Wer Interesse hat, sich zu engagieren oder mehr über die Arbeit der Feuerwehren im
Landkreis Roth erfahren möchte, ist eingeladen, Kontakt mit seiner örtlichen Feuerwehr aufzunehmen.
Informationen gibt es zudem auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Roth unter www.kfv-
roth.de.